Weste. Er war völlig überrascht, als er die Königswürde der Schützengilde Weste im Mai errang. Jetzt stand Hans-Helmut Wienhöft mit Königin Birgit beim Königsball wieder im Rampenlicht.
Der Gilde präsentierte sich ein fröhliches Königspaar. Hauptmann Jens Scholz gab ihm den Beinamen „Helmi der Sanftmütige“. Auftakt zum Königsball ist traditionsgemäß ein königliches Mahl an einer festlich geschmückten Tafelrunde.
Abordnungen und Königspaare aus Oldenstadt, Groß Thondorf, Bevensen und Oetzen sowie der Ehrenpräsident des Kreisschützenverbandes Gustav Hüner und zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft waren nach Weste gekommen, um das Königspaar zu feiern. Es war auch der Zeitpunkt, zudem ihm Vizekönig Rüdiger Wagner den großen Wanderglaspokal überreichte, der immer gut gefüllt mit Sekt die Runde machte.
Adjutant Heiko Fizia gab den Gästen einen launigen Einblick in das Leben von Helmi, wie Wienhöft nur kurz gerufen wird. Er war schon als Junge sportlich aktiv. Zum Schießsport kam er 1990 in einer Gilde, nicht der Wester, sondern der Bevenser in der Jägerkompanie. Er ist bis heute aktives Mitglied in beiden Gilden. Nur in Weste schaffte er es, König zu werden. Doch auch in der Bevenser Gilde war er erfolgreich, gewann zweimal die Kompaniescheibe bei den Jägern und die Gilde-Ehrenscheibe. Diese sportlichen Betätigungen reichten ihm nicht. Er ist außerdem noch im Sportverein und bei der Feuerwehr. Dort lernte er seine Birgit kennen. Schmunzelnd meinte Fizia „seitdem hat er nur noch Augen für seine Königin“.
Die Vertreter der Gastvereine trugen mit humorvollen Reden zur Stimmung bei. Der Chef der Jägerkompanie, Christian Pomplun, versicherte, dass Weste mit Helmi einen tollen König bekommen hätte. Wienhöft sei ein pflichtbewusster Mann und Schießsportleiter. In einer etwas schlüpfrigen Herrenrede ging Susanne Bath der Frage nach, warum Gurken besser als Männer sein sollten. In seiner Damenrede von Patrick Laabs stand natürlich die Spezi Frau. Gekonnt zitierte der Siegmund Freund und Loriot und philosophiert, was denn die Frau wolle. Mit der Aussage die Frauen bleiben rätselhaft, man müsse sie respektieren und „wir Männer wohl zu einfach gestrickt sind um sie zu verstehen“, hatte er die Lacher auf seiner Seite.
Bis in die frühen Morgenstunden wurde vergnügt das Tanzbein zu den Klängen von „Runnies Showband“ geschwungen und fröhlich gefeiert.
(König Hans-Helmut Wienhöft mit Königin Birgit (nicht Ehefrau))
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